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Jüdische Küche

Die jüdische Küche unterscheidet sich sehr stark in den unterschiedlichen Teilen der Welt, denn sie wird auch durch die Wirtschaft, den Landschaftsbau und den kulinarischen Traditionen der Länder geprägt, in denen die jüdischen Gemeinden schon seit Jahrhunderten existieren.

Im Großen und Ganzen, kann man die jüdischen Küche in in folgende charakteristische Kochstile unterteilen: Ashkenazi (zentral- und osteuropäisch), Sephardic (Nachfahren der íberischen Juden, inkl. italienisch, griechisch, türkisch und aus der Balkanregion), Mizrahi (nordafrikanisch, d.h. morrokanisch, tunesisch, algerisch und lybisch), Judeo-Arab (libanesisch, syrisch und irakisch), persisch-jüdisch, yeminitisch-jüdisch, indisch-jüdisch und lateinamerikanisch-jüdisch. Es gibt auch spezielle Gerichte jüdischer Gemeinden über Äthiopien bis Zentralasien.

 

 

 

Desweiteren hat sich seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948, und ganz besonders seit den späten 1970er Jahren eine wachsende israelische "Fusionsküche" entwickelt, die Elemente aus allen obengenannten jüdischen Kochstilen aufgreift und ausarbeitet. Es kamen neue Gerichte hinzu, die Produkte beinhalten, die erst 1948 eingeführt  und angebaut wurden und auch andere Speisen aus dem Mittleren Osten und der internationalen Küche wurden darin eingearbeitet.

 

 

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