Das Fleisch darf ausschließlich von wiederkäuenden Huftieren stammen, also Rinder, Schafe und Ziegen aber keine Schweine. Die Tiere müssen mit einem bestimmten Ritual geschlachtet werden und vor dem Verzehr gesalzen, gewässert und überbrüht werden um jedwige Blutreste auszuspülen. Fische müssen Flossen und Schuppen haben, daher dürfen keine Schalentiere verzehrt werden. Raubvögel dürfen ebenso nicht gegessen werden, anderes Geflügel, wie Ente, Huhn oder Gans jedoch schon. Was das Kochen selbst betrifft, so ist eine der wichtigsten und zugleich einschränkendsten Regeln, dass Fleisch und Milchprodukte weder zusammen gegessen oder gekocht, noch zusammen serviert werden dürfen. Dieses Verbot stammt dem biblischen Gebot: "Koche nicht ein Zicklein in der Milch seiner Mutter". Bei biologisch angebauten Erzeugnissen werden keine Chemikalien oder Pestizide eingesetzt, die in irgendeiner Weise deren Wachstum, Aussehen oder Geschmack beeinträchtigen oder verändern würden. Die Erde muss auf natürliche Weise gedüngt werden und muss für den Anbau und die Ernte vorbereitet werden.
Ob etwas biologisch ist, ist davon abhängig, wie das Produkt angebaut wird. Laut Merriam Websters online Wörterbuch ist etwas biologisch, "wenn es etwas mit dem Gebrauch von Essen zu tun hat, bei deren Anbau und Produktion ausschließlich Dünger oder Futter auf Pflanzen- oder Tierbasis verwendet wurde und ohne Anwendung von chemisch hergestellten Düngemitteln, Wachstumsbeschleunigern, Antibiotika oder Pestiziden." Für die Lebensmittel, die im Supermarkt zu finden sind, gelten strenge Regeln und Auflagen, wenn Sie als biologisch ausgewiesen werden sollen. Es muss nachgewiesen werden können, dass keine chemischen Düngemittel etc. benutzt wurden. Es gibt ebenfalls eine Regelung, die besagt, dass keine Pflanzen in Erde angebaut werden dürfen, in der noch vor einigen Jahren chemische Düngemittel, Pestizide und Ähnliches verwendet wurde.



